Letzte Einträge »

Abschluss: Die Energie im Nabel sammeln.

Ist man geübt, braucht man für diese Meditation nur Minuten. Am Anfang allerdings, dauert es länger, um das Lächeln überall zu fühlen. Am Ende der Meditation soll die Energie nicht im Kopfbereich verbleiben, da sie dort meist etwas krankmachende Nebenwirkungen entfalten kann. Dies kann man ganz leicht vermeiden, in dem wir die Energie zum unteren Dan Tien lenken. Um Die Energie dorthin zu lenken, fokussieren Sie das Dan Tien und lenken Sie die Energie nach unten. Folgen Sie einfach der Energie wenn Sie nach unten sinkt. Lassen Sie das Chi im Unterbauch 24 mal kreisen. Männer zuerst im Uhrzeigersinn, Frauen anders herum. Dann wechseln wir die Richtung. Sollten Sie danach noch den kleinen Energiekreislauf üben wollen, sammeln Sie die Energie im Unterbauch erst danach.

Meditieren Sie dies so oft sie wollen. Diese Meditation schenkt ihren inneren Organen die Aufmerksamkeit und Liebe, die sie benötigen. Sie werden sich freier im Inneren fühlen und mehr Energie zur Verfügung haben. Alles in Allem wird Ihnen wohliger sein und das ändert Sie auch nach außen. Sie werden bemerken, dass Menschen ganz anders mit Ihnen umgehen und auch Sie mit Anderen.
Lieben Sie sich selbst.

(Quelle: Tao Yoga, Mantak Chia 2. Auflage 06/2005, Andreas Bachert)

Die mittlere Körperlinie:

Lächeln Sie wieder in die Augen und dann in den Mund. Sammeln Sie Speichel indem Sie die Zunge hin und her bewegen. Ist der Mund voller Speichel, legen Sie die Zunge an den Gaumen, spannen den Nacken an und schlucken den Speichel mit einem Geräusch hinunter. Folgen Sie dem Speichel mit einem Lächeln die Speiseröhre hinunter durch den Magen in den Nabel. Lächeln Sie die Nervosität des Magens weg. Wir dehnen die Energie in den Dünndarm, Dickdarm und Mastdarm aus.

Die hintere Körperlinie:

Es wird zuerst wieder in die Augen gelächelt. Danach in die Zunge und dann innerhalb der Wirbelsäule hinunter. Vergewissern Sie sich, dass sie aufrecht sitzen und dass die Schultern leicht nach vorne losgelassen sind. Wir gehen Wirbel für Wirbel nach unten. Sieben Hals-, 12 Brust- und 5 Lendenwirbel, außerdem das Kreuzbein und das Steißbein. Lächeln Sie in jeden einzelnen Wirbel bis zum Steißbein. Da die Wirbelsäule das vegetative Nervensystem schützt, ist sie ganz entscheidend für die Chi-Zirkulation. In jedem Wirbel soll sich ein wohliges Gefühl von Wärme und Vitalität einstellen. Lende, Steißbein und Scham sollen entspannt sein, so kann das Chi leichter den Rücken hinauf fließen.

Fortsetzung folgt…

(Quelle: Tao Yoga, Mantak Chia 2. Auflage 06/2005, Andreas Bachert)

Die Lunge:

Vom Herzen strahlen wir nun unser Lächeln in die Lunge aus. Fühlen Sie, wie die Lungen dadurch geschmeidig und flexibel werden und Sie leichter Atmen. Spüren Sie, wie die Luft innen alles hell erleuchtet, wenn sie hinein geht und auch wieder austritt. Beim Entspannen fühlen wir das schwammartige Gewebe und füllen es mit neuer Energie.

Der Abdomen:

Lächeln Sie nun in Ihre Leber. Sie liegt rechts unter Ihrem Rippenbogen. Ist die Leber hart oder gar schwer sie zu fühlen, dann lächeln Sie sie weich und holen sie ins Leben, indem Sie sie verjüngen, mit all Ihrer Liebe. Wir Lächeln von dort aus in unsere Nieren, die Im Rücken liegen unterhalb der Rippen links und rechts der Wirbelsäule. Die Nebennieren sitzen direkt oben auf. Lächeln Sie ihnen zu. Es kann sein, dass man als Antwort einen Adrenalinstoß bekommt. Die Niere ist ein Umwandler, der den Blutgefäßen untergeordnet ist. Lächeln Sie in die Nieren und erfüllen Sie sie mit Liebe. Auch hier wird, wie beim Herzen, der Chi-Strom der durch den Organismus kreist angeregt. Wir lassen das Lächeln frei durch Bauchspeicheldrüse und Milz bis zum Nabel fließen. Dort verweilen Sie.

Fortsetzung folgt…

(Quelle: Tao Yoga, Mantak Chia 2. Auflage 06/2005, Andreas Bachert)

Nacken und Hals:

Im Nacken gibt es ebenfalls viele Verspannungen. Hier befinden sich viele Nerven und Blutgefäße, die für das Wohlbefinden ausschlaggebend sind. Der Nacken bildet die Brücke zwischen dem Gehirn und dem Körper. Durch Verspannung und Angst bildet sich oft ein Stau zwischen Hirn und dem Rest des Körpers. Dadurch ist der Körper oft verworren und nervös. Bewegen Sie ihren Kopf ganz sanft hin und her und lassen sie zu, dass sich die Muskulatur im Nacken langsam dehnt. Fühlen sie wie der Nacken frei wird. Der Kopf wird ganz sanft aus dem Nacken gehoben, ohne jegliche Anstrengung und das Kinn ziehen wir leicht an. Geben Sie sich dann der Vorstellung hin, dass die Muskeln in dem Bereich zum Halten des Kopfes nicht länger benötigt werden.

Das Herz:

Durch das Herz wird Blut und Chi durch Blutgefäße und Körper gepumpt. Herz und Nieren sind im taoistischen Sinne die Hauptumwandler von Energie. Das Herz ist fähig, das Chi zu steigern und sogar dessen die Qualität zu verbessern. Es kann sein, dass sich das Herz leicht und voller liebender Energie anfühlt, wenn man zu ihm hinunter lächelt. Es kann auch ein warmer Strom fließen. Wenn Sie ins Herz lächeln, dann fühlen Sie wie das Chi in den gesamten Körper gepumpt wird. Fühlen Sie, wie von Gesicht und Nacken der warme Strom in das Herz hinein fließt. Es kann sein, dass Sie ihr Herz physisch spüren. Erfüllen Sie ihr Herz mit Liebe.

Fortsetzung folgt…

(Quelle: Tao Yoga, Mantak Chia 2. Auflage 06/2005, Andreas Bachert)

Die vordere Körperlinie:

Das Hinunter lächeln von den Augen durch die Organe hilft uns später beim kleinen Energiekreislauf. Ohne Mühe fließt dabei unser Lächeln wie ein Wasser durch den Körper bis hinunter zu den Geschlechtsorganen. Durch mehr Übung strömt das Chi automatisch durch unsere Organe und unterstützt so die Arbeit.

Der Kiefer:

Wir lächeln übers Gesicht in den Kiefer. Hier gibt es viele Verspannungen. Lösen wir durch die Energie des Lächelns die Verspannungen des Kiefers, so spüren wir, dass der Rest des Körpers lockerer wird und sich entspannt. Es kann ein Gefühl des Kribbelns auftauchen oder gar Geräusche. Dies soll uns aber nicht beunruhigen.

Die Zunge am Gaumen:

Legen Sie die Zunge an den Gaumen. Wir bilden so eine Brücke zwischen dem Rücken- (Yang) und dem vorderseitigem- (Yin) Kanal. Wenn das Chi fließt, kann es zu Geschmacksempfindungen und Prickeln in der Zunge kommen.

Fortsetzung folgt…

(Quelle: Tao Yoga, Mantak Chia 2. Auflage 06/2005, Andreas Bachert)

Zuerst schafft man sich eine schöne, ruhige  Atmosphäre in einem Raum. Danach schaffen Sie die gleiche Ruhe in sich. Machen Sie sich locker. Beißen Sie nicht den Kiefer zusammen und versuchen Sie die Stirn nicht zu runzeln. Zum Entspannen und um Ruhe zu finden, atmen Sie ein paar mal tief durch.

Wir gehen nach und nach durch unseren Körper, um eine noch tiefere Entspannung zu erreichen. Dabei hilft uns die Übung des inneren Lächelns.

Zunächst schließen wir die Augen und erfüllen sie mit einem strahlenden Lächeln. Wir versuchen zu erfühlen wie dieses Lächeln unsere Augen durchdringt. So beruhigt sich auch das Nervensystem. Wenn wir in einen Bereich hinein lächeln, versuchen wir auch gleich zu spüren, wie sich dieser Bereich entspannt.

  1. 1.      Die vordere Körperlinie

Lächeln Sie von den Augen hinab in Ihr Gesicht, den Hals und Blutkreislauf, die Lungen, Bauchspeicheldrüse, Milz, Leber, Nieren und Nebennieren.

  1. 2.      Die mittlere Körperlinie

Wir lächeln wieder von den Augen hinab, diesmal zum Mund, Magen, Dünndarm, Dickdarm, Mastdarm. Wir schlucken gleichzeitig Speichel hinunter.

  1. 3.      Die hintere Körperlinie

Wir Lächeln die Wirbelsäule hinunter, ein Wirbel nach dem Anderen.

Fortsetzung folgt…

(Quelle: Tao Yoga, Mantak Chia 2. Auflage 06/2005, Andreas Bachert)

Neutralität Teil 2

Ein nicht nur von verschiedenen Ländern gern benutztes Wort. 2

Nehmen wir nun an, dass sich das neutrale Land aus dem ersten Beispiel in nichts eingemischt hat, obwohl die Möglichkeiten da waren alles friedlich zu lösen. Ein Anderes Land in der Nähe greift ein, aus welchen Motiven auch immer und es gibt nicht nur ein Aufstand, sondern ein Krieg. Dieser Krieg breitet sich aus und erreicht auch das neutrale Land, welches nun zur Selbstverteidigung gezwungen ist, sich zu wehren, also im Krieg mitzuwirken. Das wäre wohl nicht gut. Zerlegen wir dies nochmal. Das Land hätte helfen können friedlich den Aufstand zu beenden, war dazu aber nicht bereit, Krieg mit den Aufständischen wollte es auch nicht und verhielt sich neutral. Friedliches Beenden, wäre gut gewesen. Krieg nicht. Da die Neutralität jedoch den Krieg durch die Verkettung durch Zufälle zu diesem Land gebracht hat, war das wohl nicht so klug. Wie gesagt, dies ist nur eine Möglichkeit, wie es hätte laufen können, aber wer weiß das schon. Es wäre dann wohl besser gewesen friedlich einzugreifen, damit das Übel nicht auf einen zurückfällt. Ich weiß, solche Beispiele sind sehr vage, deshalb soll dies nur zum Denken anregen.

Gehen wir doch einfach zum zweiten Beispiel über. Die Politiker die sich neutral in der Sitzung verhalten. Nicht schlimm, wenn es einem egal ist, sich aus allem herauszuhalten.
Zerlegen wir auch das und sehen genauer hin. Nehmen wir an, dass durch diese Neutralität für etwas abgestimmt wird, was den Menschen viel Geld kostet. Aktuelle Situationen sind ja weltweit bekannt. Hätten diese neutralen Politiker dagegen gestimmt, dann wäre es nicht zu so einer Entscheidung gekommen. Da man sich aber geweigert hat zu entscheiden, ist es für die Leute übler ausgefallen. Dieses Beispiel ist uns wohl näher, da wir davon direkter betroffen sind. Wie auch immer, ich will nur etwas zum Denken anregen.

Nun zum Dritten Beispiel. Gehen wir einfach davon aus, dass wir, besonders wenn wir zusammenhalten, etwas Schlimmeres bei der Auseinandersetzung auf der Straße hätten verhindern können. Wir ziehen es jedoch vor, neutral zu bleiben. Nun nehmen wir an, dass einer der Zerstrittenen eine Waffe zieht und den Anderen schwer verletzt oder gar tötet, nur weil es eskaliert ist. Gehen wir ferner davon aus, dass wir die Situation hätten verhindern können, hätten wir rechtzeitig eingegriffen. Niemand hätte eine Waffe gezogen und niemand wäre wohl verletzt worden. Nehmen wir auch eine Andere Möglichkeit an, nämlich, dass der der geschossen hat, noch neun andere Menschen tötet. Dies kommt leider viel zu häufig vor.

Schauen wir nochmals genauer hin. Neutral zu sein heißt nicht sich herauszuhalten. Wenn wir annehmen, dass es einen, na nennen wir ihn richtigen Weg und auch einen falschen Weg des Handelns geben mag, so wählt der, der sich unter den Deckmantel der Neutralität begibt, dann den Falschen.

(Andreas Bachert)

Neutralität Teil 1

Ein nicht nur von verschiedenen Ländern gern benutztes Wort. 1

„Neutralität“, dieses schlichte Wort wird oft von Menschen benutzt die sich nirgends einmischen wollen. Dies ist vielleicht nicht das schlechteste, wenn man sowieso nicht sehen will, was um einen herum passiert. Neutralität hilft allen, die sich nicht festlegen oder zu einer Handlung aufgefordert werden wollen.

Als Beispiel:

Nehmen wir mal an, es gibt eine Krise in einem Land. Einen Aufstand womöglich, welcher auf ein anderes Land nicht überspringt. Das Land, welches nichts mit dem Töten auf offener Straße zu tun hat und auch haben will, obwohl es die Möglichkeit hätte, diesen Aufstand auf eine friedliche Art aufzulösen, hält sich heraus, damit nichts auf eben dieses Land zurückfällt. In dem Fall wäre dieses Land den Anderen gegenüber Neutral, weil es sich weder entscheidet zu helfen, noch nicht zu helfen. Sollen die Anderen mal machen.

Ich gebe zu, das gibt es selten.

Ein zweites Beispiel:

In der Politik wird in Sitzungen oft abgestimmt, ob zum Beispiel etwas durchgesetzt werden soll oder nicht, wer für einen Politiker ist oder nicht, usw. Es gibt immer Menschen die dafür sind und einige die dagegen sind, aber es gibt auch immer welche, die sich enthalten. Diese sind dann neutral.

Das kommt öfter vor.

Ein drittes Beispiel:

Irgendwo auf der Straße eskaliert ein Streit. Wir wissen nicht um was es geht, nur dass das nicht gut ausgehen könnte. Wir denken vielleicht, dass uns das nichts angeht und ergreifen keine Partei für irgendjemanden. Wir verhalten uns gegenüber dieser Situation neutral. Die sollen das mal schön alleine ausfechten.

Kommt oft vor.

To be continued…

(Andreas Bachert)

 

Mitgefühl Teil 6

Wie kann man nun aus diesem Verfahren Mitgefühl entwickeln?

Wie ich es schon erwähnte, muss man zuerst ein Mitgefühl für sich selbst entwickeln. Nutzen sie die selben Einblicke und das selbe Verständnis um zu beobachten, was ihnen im Innern Freude macht. Das kann nach langem Regen ein Sonnenstrahl sein, der Geruch einer Blume oder das Treffen eines lange verschollenen Bekannten.

Akzeptieren sie jedoch auch, dass es auch mal anders sein kann.

Versuchen sie vor allen Dingen, weder die schönen Situationen an sich zu krallen, noch die unerfreulichen von sich weg zu schieben. Wenn sie die schönen Situationen an sich binden wollen, ändert das den Gleichmut in Ihnen drastisch und das Gefühl ist dahin. Wenn sie versuchen das unerfreuliche Gefühl von sich zu weisen, wird das durch eigens hervorgerufenen Stress und Kampf dagegen nur ihr Leiden verlängern. Nehmen sie beide Gefühlsregungen von Herzen an, denn es sind Teile von ihnen und gehören zum Leben dazu.

Wenn sie so vorgehen, dann werden sie nach und nach viel Frieden im Herzen entwickeln und auch Mitgefühl, sowohl für sich selbst, da sie bestrebt sind auf sich aufzupassen, als auch für Andere, da sie mehr und mehr lächeln und so Freude in den Herzen Anderer verbreiten. Sie werden feststellen, dass andere Menschen ihren Frieden und die Freude bemerken und sie öfter grüßen und sie anlächeln, sogar oft fremde Personen. Dieser Kreislauf wird sie dann wohl fortan verfolgen.

Verzagen sie aber nicht, wenn mal einiges schiefgeht. Probleme gibt es überall. Ohne diese würden wir auch das Glück nicht erkennen können.

(Andreas Bachert)

Mitgefühl Teil 5

Meditieren sie so regelmäßig aber gewöhnen sie sich langsam an die neue Sichtweise. Lassen sie sich Zeit, sich umzustellen und dabei wohl zu fühlen, ganz ohne Druck.

Es wird am Anfang wohl eher künstlich wirken, geben sie aber nicht auf, denn das Umlernen braucht seine Zeit. Durch das neue Lernen mit Situationen umzugehen, legen sich neue Bahnen im Gehirn an. Das Gehirn verändert sich dadurch in eine neue Struktur.

Bei jeder Meditation sollten sie am Anfang und am Ende ruhig sein und nach der Meditation langsam wieder beginnen fit zu werden. Beobachten sie, ob sie vielleicht ein Gefühl entwickeln, als ob ihnen manchmal sozusagen ein Stein vom Herzen fällt. Wenn ja, ist das ein Schmankerl dazu.

Sollten sie Gefallen an dieser Art des Analysierens haben, dann können sie sich nach und nach immer mehr Situationen überlegen, wo sie heftiger reagiert haben und diese nach und nach zerlegen, bis sie zum selben Ergebnis kommen, sie wühlen sich nicht mehr auf.

Nach und nach wächst so in uns eine Gleichmut heran und auch die Fähigkeit dies in einer Situation zu können, die man so noch nicht erlebt hat. Es wird ihnen vielleicht bei der Beobachtung ihres Alltages so vorkommen, dass sie das schon kennen, doch jede Situation ist eine Neue. Vermeiden sie, ähnliche Situationen ähnlich lösen zu wollen, denn das hilft ihnen nicht weiter, sondern bringt sie dazu, alte Schallplatten in ihnen abzuspielen.

(Andreas Bachert)